Gemeinsame Silvester-Feier

So langsam nähere ich mich der Stelle, wo es beginnt, schwierig zu werden. Nicht etwa, weil es jetzt um meine Familie geht - nein - einfach deshalb, weil ich mir zum Ziel gesetzt habe, meine Homepage mit "Leben und Emotionen" zu präsentieren.
Ob damit der Sinn einer HP getroffen wird sei dahingestellt. Es ist meine! Ich entscheide...dies kommt rein...dies nicht und mag sie eben in der Form gestalten, daß sie dazu beitragen möge nachzudenken, anzuregen, zu vergleichen und vielleicht zu ermutigen, zutiefst Persönliches offen darzustellen. Ich denke, das hat nix damit zu tun, sich "interessant zu machen", etwa belächelt oder gar bemitleidet zu werden. Es ist schlicht und einfach meine Geschichte - eben "Checky's Internetpräsenz" auf eine andere vielleicht sogar ungewöhnliche(?) Art.
Das meinte ich mit "schwierig"! Ob dies nun das Gelbe vom Ei, der ansprechende Weg ist? Ich weiß es nicht, hoffe aber, daß eine mögliche Resonanz mir diesbezüglich Aufschluß geben wird.
Zwei Vorbemerkungen seien mir gestattet: Einmal wäre es falsch nun anzunehmen, daß ich hier alles umfangreich und bis ins Detail aufzeigen kann und möchte. Das würde dann ganz sicher langweilig. Also begrenze ich mich auf Wesentliches, Interessantes und Informatives. Zum anderen, sicher aber wichtigstem für mich:

Familie ist so etwas wie ein Heiligtum, etwas ganz Besonderes, Schönes, Erhaltenswertes und Lebensnotwendiges!!!

Erstmalig habe ich also 1968 geheiratet. Eine Tochter namens Yvonne hatten wir auch. Meine Frau verstarb sehr jung nach einer schweren Krankheit.
Die zweite Ehe (einen Sohn hatte ich auch hier - Denis -) dauerte von 1975 bis 1983. 1990, genau an meinem Geburtstag und zur Währungsunion heiratete ich zum dritten mal. DAS ist es/sie...dachte ich. Falsch, auch diese Ehe ging kaputt! Warum?...genau das, denke ich, ist uninteressant. Es war eben so, weil es so etwas ganz einfach gibt.
Meine Tochter gehört zu meinem Dasein, wie das Salz zur Suppe! Ich war von nun an - 2000 - mit ihr mehr oder weniger auf mich allein gestellt. Man sagte damals "alleinstehend mit Kind". Der Sohnemann geht seine eigenen Wege. Wir haben dennoch regel/unregelmäßig Kontakt.
Nun mußte eine eigene Wohnung für uns - meine Tochter und mich - her. Das war nicht das Problem, eher...was stell ich da rein?! Mann...hab ich da gerudert!!! Organisiert, geschenkt bekommen, neu angeschafft, verschönert, noch Brauchbares aus dem Sperrmüll gemopst und auch Verschiedenes selbst gebastelt. Ja, schon, es machte Spaß! Aber es war nicht nur schwer sondern manchmal auch zum Verzweifeln. Ich frage mich hin und wieder, wie ich das so alles geschafft habe. War ich doch 1973 und 1983 in fast ähnlicher Situation, eben nix Umwerfendes zu besitzen.
Nie wieder passiert dir das und schon gar nicht ziehst du jemals wieder um
...hab ich so bei mir gedacht.
Naja, wie das Leben so spielt: Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt!!
HartzIV hatte ich es nun zu danken, im Jahr 2005 mal etwas tiefgründiger über diese Angelegenheit nachzudenken...Das Ergebnis...ein erneuter Umzug. Damit schloss ich das Kapitel Neuhaus am Rennweg - Thüringen - ab und zog nach Winterstetten, ein kleines Dorf im Allgäu, unweit der Kreisstadt Leutkirch. Natürlich pflege ich noch Beziehungen mit in Neuhaus verbliebenen Freunden und Bekannten.
Dies allerdings sollte nun tatsächlich mein letzter Umzug gewesen sein, da ich mich hier sehr wohl fühle, nichts vermisse und den Rest meines Lebens hier in der für mich völlig neuen Umgebung verbringen möchte.
Naja, zumindest nehme ich das an...